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Servicezentrum Forschungsdatenmanagement (SZF)DOI, Open Access, Nachnutzbarkeit

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FAQ - DOI, Open Access, Nachnutzbarkeit

Was ist ein DOI?

Ein DOI (Digital Object Identifier) ist eine dauerhafte Adresse eines digitalen Objekts im Internet (Persistent Identifier).

Persistent Identifier dienen der eindeutigen und dauerhaften Adressierung von digitalen Ressourcen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Web-URLs unterscheiden sie zwischen Identifizierung und Adresse einer Ressource. Mit Hilfe eines Resolving-Mechanismus wird sichergestellt, dass auf eine Ressource auch noch zugegriffen werden kann, wenn sich ihr physikalischer Speicherort verändert hat.

Andere bekannte Persistent Identifier sind z.B. Handle oder URN.

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Wie werden DOIs vergeben?

Ein Digital Object Identifier (DOI) wird automatisch vergeben, sobald Sie Ihren Datensatz in DepositOnce hochladen. Damit können Sie ihn vorab bereits in Ihre Publikation eintragen bzw. zitieren.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Datensatz noch nicht veröffentlicht ist, wenn Sie ihn hochgeladen haben. Er ist zunächst in einem Zwischenspeicher und wird erst nach einer erfolgreichen qualitativen Überprüfung der Metadaten durch das SZF-Team veröffentlicht. Sie werden per E-Mail über die Veröffentlichung informiert. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das SZF-Team.

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Worauf bezieht sich ein DOI - auf einen Datensatz oder auf eine Datei?

Ein DOI bezieht sich immer auf einen Datensatz. Wenn Sie z.B. eine gezipte Datei hochladen, so erhält die Zip-Datei einen DOI, nicht aber die Einzeldateien in der Zip-Datei.

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Open Access - Sind die Daten offen zugänglich?

DepositOnce ist dem Open Access Gedanken verpflichtet und für die TU Berlin ein Instrument, um die Ziele von Open Access im Sinne der Open-Access-Policy der TU Berlin und der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen umzusetzen.

  • Die Metadaten in DepositOnce sind grundsätzlich frei zugänglich.
  • Auch die Publikationen sind grundsätzlich frei zugänglich und stehen nach Möglichkeit unter einer Creative Commons-Lizenz (s. Leitlinien für DepositOnce und Open Access-Leitlinien des Universitätsverlags).
  • Für die Forschungsdaten kann eine Sperrfrist (Embargo) oder eine Zugriffsbeschränkung festgelegt werden. Sie erhalten dann eine Anfrage und können selbst bestimmen, ob Sie der anfragenden Person Ihre Forschungsdaten zur Verfügung stellen.

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Kann ich meine Forschungsdaten mit einer Sperrfrist (Embargo) belegen?

Ja, Sie können Ihre Forschungsdaten mit einer Sperrfrist (Embargo) belegen.

Embargo bedeutet: Die Metadaten inkl. des DOI sind ab der Veröffentlichung im Netz verfügbar und Ihre Forschungsdaten können zitiert werden. Die Forschungsdaten selbst sind allerdings nicht frei im Netz zugänglich.

Nach dem Ablauf des Embargos wird der Forschungsdatensatz automatisch freigeschaltet und ist dann frei im Netz verfügbar.

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Wie können in DepositOnce publizierte Daten gesucht werden?

DepositOnce ist ohne Registrierung und Zugangsbeschränkung im Internet zugänglich und durchsuchbar, d.h. die Metadaten und alle Publikationen sowie die Forschungsdaten, die nicht mit einer Sperrfrist (Embargo) oder einer Zugangsbeschränkung versehen sind, können jederzeit recherchiert werden.

Da DepositOnce über Standardschnittstellen (OAI, SWORD) verfügt, sind die Metadaten automatisch weltweit in Suchmaschinen und weiteren Nachweissystemen recherchierbar (z.B. Google Scholar, BASE, DataCite, Wissensportal Primo der TU Berlin).

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