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TU Berlin

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Lizenzen & Nutzungsrechte

Bei Forschungsprojekten, in deren Rahmen Software-Programme entstanden sind, und auch beim Publizieren der Ergebnisse stellt sich immer wieder die Frage nach der Lizenzierung eigener Softwareprodukte und auch, welche Nutzungsrechte an der eigenen Forschungspublikation die einzelnen Verlage eigentlich einräumen.

Hier eine kleine Übersicht über gebräuchliche Lizenzen und Nutzungsrechte.

Veröffentlichung & Verbreitung digitaler Medieninhalte

Creative Commons Licence (CCL)
Beschreibung
  • Eine Creative Commons Licence (CCL) ist ein Standard-Lizenzvertrag für die Veröffentlichung und Verbreitung digitaler Medieninhalte.
  • CC-Lizenzverträge werden von den Urhebern verwendet, um klarzustellen, was mit den Inhalten ihrer Webseiten geschehen darf und was nicht.

  • Insgesamt gibt es sechs verschiedene Standard-Lizenzverträge:

    • Der einfachste CC-Lizenzvertrag verlangt vom Nutzer (Lizenznehmer) lediglich die Namensnennung des Urhebers/Rechteinhabers (Lizenzgeber).
    • Darüber hinaus können weitere Einschränkungen gemacht werden, je nachdem, ob der Rechteinhaber eine kommerzielle Nutzung zulassen will oder nicht, ob Bearbeitungen erlaubt sein sollen oder nicht und ob Bearbeitungen unter gleichen Bedingungen weitergegeben werden müssen oder nicht.

  • Die CCL-Lizenzen werden von Creative Commons (CC) angeboten, einer Non-Profit-Organisation.
Direktlink
de.creativecommons.org/was-ist-cc/
Beratung
... zu Creative Commons-Lizenzen

» Universitätsverlag

Nutzungsrechte der Verlage

SHERPA/RoMEO-Liste
Beschreibung

  • Die SHERPA-RoMEO-Liste gibt Auskunft darüber, was welche Verlage im Hinblick auf die Selbstarchivierung wissenschaftlicher Publikationen gestatten. Die Liste ist allerdings nicht rechtsverbindlich, es gilt im Zweifel immer der Verlagsvertrag.
  • Zur Klassifizierung dessen, was sie bei der Selbstarchivierung im Open Access erlauben, werden die Verlage einer von vier Farbkategorien zugeordnet:

    • Green: Can archive pre-print and post-print or publisher's version/PDF.
    • Blue: Can archive post-print (ie final draft post-refereeing) or publisher's version/PDF.
    • Yellow: Can archive pre-print (ie pre-refereeing).
    • White: Archiving not formally supported

  • Die Liste ist ein Service der Universität Nottingham und wird in Gemeinschaftsarbeit vieler internationaler Partner kontinuierlich aktualisiert und ergänzt. 
  • Quelle u.a.: Informationsplattform Open Access
    http://open-access.net/de/allgemeines/rechtsfragen/sherparomeo_liste/
Direktlink
www.sherpa.ac.uk/romeo/about.php
Beratung
... z.B. bei Fragen zur Zweitveröffentlichung

» Universitätsverlag

Open Source Software

GNU General Public License (GPL)
Beschreibung
  • Die GNU General Public Licence (GPL) ist die am weitesten verbreitete Lizenz für freie Software und Open Source.
  • Die GPL hat einen "viralen" Charakter, da Code, der mit GPL-Code verbunden wird, wieder unter der GPL veröffentlicht werden muss.
  • Die GPL räumt vier wesentliche Freiheiten ein: das Programm (0) auszuführen, (1) in Form von Quellcode zu untersuchen und zu ändern, (2) exakte Kopien weiterzuverbreiten und (3) modifizierte Versionen zu verbreiten.
  • Die GPL wird von der Free Software Foundation, einer gemeinnützigen Stiftung, veröffentlicht.
Direktlink
www.gnu.org/gnu/gnu.en.html
Weitere OSS-Lizenzen und mehr zur OSS-Lizenzierung ...
                        
Die GPL ist nur eine unter vielen OSS-Lizenzen. Hier einige weiterführende Links:

Zusatzinformationen / Extras

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